Der Körper als Kompass
August 2026
Der Körper als Kompass wie ich lerne, ihm zu vertrauen
Mein Körper war lange ein Ort, den ich ignorierte.
Ein Werkzeug.
Ein Transportmittel.
Ein Ding, das funktionieren sollte.
Ich hörte auf meine Gedanken.
Auf meine Pläne.
Auf meine Erwartungen.
Aber nicht auf meinen Körper.
Bis er irgendwann laut wurde.
Lauter als meine Gedanken.
Lauter als meine Pläne.
Lauter als meine Erwartungen.
Er sprach in Druck.
In Müdigkeit.
In Enge.
In Zittern.
In Atemnot.
Und ich verstand:
Er spricht nicht, um mich zu stören.
Er spricht, um mich zu führen.
Der Körper ist kein Gegner.
Er ist ein Kompass.
Ein Wegweiser.
Ein Zuhause.
Wenn ich heute eine Entscheidung treffe,
höre ich zuerst auf meinen Körper.
Nicht auf die Stimme, die sagt:
„Du solltest.“
Sondern auf die Stimme, die sagt:
„Das fühlt sich wahr an.“
Oder:
„Das fühlt sich eng an.“
Oder:
„Das fühlt sich weich an.“
Der Körper lügt nicht.
Er kennt die Wahrheit,
lange bevor der Kopf sie versteht.
Er zeigt mir,
wo ich bleiben darf.
Wo ich gehen muss.
Wo ich mich öffnen kann.
Wo ich mich schützen sollte.
Er ist mein innerer Dirigent.
Mein innerer Fluss.
Meine innere Weisheit.
Und je mehr ich ihm vertraue,
desto mehr vertraue ich mir.
Danke, dass Du dein kostbares Gut, deine Zeit, für diese Beiträge genommen hast. Ich wünsche dir weiterhin ein spannende Heldinnen Reise.
Vom Überleben als Sandkorn im Getriebe zum strahlenden Diamanten. Du bist einzigartig.
Danke, dass Du diesen Beitrag gelesen hast.
Danke für dein da-sein.
In Liebe,
Deine Adi-Magalie