Hier findest du alle Blogbeiträge von Adi‑Magalie
In meinen Texten teile ich Erfahrungen, innere Bilder und Erkenntnisse, die mich auf meinem Weg begleitet haben.
Sie sind Einladungen zum Spüren, Nachdenken und Erinnern nicht als Wahrheit, sondern als Impulse.
Manches mag poetisch sein, manches klar, manches widersprüchlich.
So ist der innere Weg: lebendig, wandelnd, vielschichtig.
Ich schreibe in der Ich‑ und Du‑Form, weil diese Texte direkt zu dir sprechen möchten, sanft, ehrlich und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Mögest du in diesen Worten etwas finden, das dich berührt, stärkt oder begleitet.
Rituale im Alltag
September 2025
Wie kleine Handlungen unsere Tage verzaubern – und unsere Seele nähren.
Manchmal braucht es nur eine Kerze, einen Atemzug oder ein paar stille Worte.
Rituale sind wie kleine Inseln im Strom des Alltags – sie erinnern uns daran, wer wir sind.
Die Kunst des Empfangens
August 2025
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war ich Meisterin im Geben. Ich konnte zuhören, organisieren, begleiten, mitdenken – ach, und Kuchen backen konnte ich auch, für jede Gelegenheit. Wenn jemand Hilfe brauchte, war ich da. Wenn etwas fehlte, hatte ich es schon besorgt, bevor es jemand aussprechen konnte.
Aber wenn mir jemand etwas schenken wollte – sei es ein Kompliment, eine liebe Geste oder echte Unterstützung – dann wurde es… schwierig. Ich sagte Dinge wie: „Das wäre doch nicht nötig gewesen“ oder „Ich mach das schon selbst.“ Und immer schwang ein kleiner innerer Druck mit, dass ich jetzt dringend auch wieder etwas zurückgeben müsste.
Vielleicht kennst du das. Vielleicht bist du auch gut im Geben – und etwas zurückhaltender im Empfangen.
Irgendwann wurde mir bewusst: Ich verwehre nicht nur mir selbst etwas, wenn ich nicht empfange. Ich verwehre auch dem anderen die Freude, zu geben. Es ist ein Kreislauf. Geben und Empfangen gehören zusammen. Es ist wie ein Tanz. Und wenn ich ständig führe, kommt das Gleichgewicht ins Wanken.
Empfangen ist nicht passiv. Es ist eine aktive Entscheidung, sich zu öffnen. Es bedeutet, den Moment wirklich zuzulassen, präsent zu bleiben, nicht gleich weiterzudenken, was ich als Nächstes tun oder zurückgeben müsste. Es bedeutet, mich als Mensch anzunehmen – mit Bedürfnissen, mit Sehnsucht, mit dem Wunsch, gehalten zu sein.
Und ja, das macht manchmal verletzlich. Aber es macht auch lebendig. Es bringt Nähe. Verbindung. Echtheit.
Ich habe gelernt, in kleinen Schritten zu empfangen: ein Kompliment annehmen und einfach nur „Danke“ sagen. Eine Einladung annehmen, ohne das Gefühl, mich revanchieren zu müssen. Mich beschenken lassen – nicht nur mit Dingen, sondern mit Aufmerksamkeit, Zeit, Liebe.
Und weißt du was? Es fühlt sich gut an. Nicht nur für mich. Auch für die Menschen um mich herum. Denn wir alle sehnen uns nach echter Verbindung – und die beginnt da, wo wir bereit sind, nicht nur zu geben, sondern auch zu empfangen.
Wie wir lernen dürfen, nicht nur zu geben, sondern uns in Liebe und Würde auch berühren und beschenken zu lassen.
Vielleicht ist Empfangen die zärtlichste Form von Mut.
Denn wer empfängt, sagt: Ich bin bereit, mich berühren zu lassen – ganz ohne Gegenleistung.
Im Wandel verwurzelt – Was bleibt, wenn sich alles verändert
Juli 2025
Über die stille Kraft in uns, die Liebe, und die Gesetze, die unser Universum durchdringen.
Alles verändert sich – und doch gibt es etwas in uns, das still bleibt.
Wenn wir dieser inneren Konstante lauschen, erkennen wir die Liebe, die uns trägt – jenseits jeder Veränderung.
Ein neuer Morgen, ein neues Jahr meines Lebens
Juni 2025
Ein Geschenk des Lebens – mein persönlicher Rückblick & Ausblick
Heute ist ein Tag voller Dankbarkeit und Freude. Ich lade dich ein, mit mir auf eine Reise durch die Veränderungen und Erkenntnisse der letzten Zeit zu gehen. Von tiefen Retreats über die Kraft der Liebe bis hin zu neuen Wegen, die sich öffnen – lass dich inspirieren und vielleicht findest du dich selbst in meinen Worten wieder.